Erstellt am 10. September 2014, 07:07

von Markus Stefanitsch

Hinter den Kulissen der Landespolitik. Markus Stefanitsch über Joints und Ebola-Versuchsstationen im Burgenland.

Opposition auf Linien-Suche. Die Landtagswahlen Ende Mai 2015 nähern sich mit großen Schritten. Während sich SPÖ und ÖVP noch bedeckt halten (immerhin müssen noch einige „Brocken“ wie etwa die Verfassungsreform gemeinsam beschlossen werden), zeigen sich die Oppositionsparteien schon offensiv. Ob offensiv auch immer gut ist, bleibt dahingestellt.

So sind etwa die Jungen Grünen vergangene Woche mit einem Riesen-Joint durch Eisenstadt marschiert, um auf die Legalisierung von Cannabis aufmerksam zu machen. Wofür sie sich prompt einen Rüffel einholten: „Einerseits die Jugendlichen zum Cannabis-Rauchen animieren und auf der anderen Seite sich sogar mit den Blauen solidarisieren, um ein Fast-Food-Restaurant in Eisenstadt zu verhindern, ist scheinmoralisch“, hieß es kritisch.

Auch kurios: Die Neos fordern gar eine Ebola-Quarantäne-Station am Geschriebenstein (siehe Seite 2). Andere „Bündnisse“ sollen sich bereits organisieren und formieren. So hört man etwa von bereits intensiven Gesprächen zwischen Liste Burgenland und dem Team Stronach.