Erstellt am 13. August 2014, 09:53

von Markus Stefanitsch

Hinter den Kulissen der Landespolitik. Markus Stefanitsch über das große Erinnern und das baldige Streiten.

Großes Erinnern. Mit dem großen Festakt im Eisenstädter Kulturzentrum (siehe dieswöchige BVZ, Seite 3) wird dem Fall des Eisernen Vorhanges gedacht. Das Burgenland war jahrelang durch den Stacheldraht an den äußeren Rand des westlichen Europas gedrängt worden. Mit dem „Paneuropäischen Picknick“ spielte das Land aber eine der bedeutendsten Rollen des neuen Europas.

Und wenn man von der Rolle des Burgenlandes spricht, dann spricht man in erster Linie von jenen Menschen, die Zivilcourage bewiesen und durch ihre Hilfsbereitschaft Europa entscheidend mitverändert haben. Heute, 25 Jahre später, liegt das Burgenland mitten im Herzen eines Europas, das zwar nicht unumstritten, aber immer noch das wohl lebenswerteste Europa in seiner Geschichte ist.

Wahlkampf beginnt. Das gemeinsame Erinnern wird wohl eine der letzten „gemütlichen“ Veranstaltungen von SPÖ und ÖVP im Burgenland sein. In den Parteizentralen wird schon seit Langem der Landtagswahlkampf vorbereitet. Und spätestens im September kann man sich auf harte Gefechte zwischen den Parteien einstellen.