Erstellt am 16. Juli 2014, 07:06

von Markus Stefanitsch

Hinter den Kulissen der Landespolitik. Markus Stefanitsch über „blaue Briefe“ im Burgenland.

Schul-Streit. Nach außen hin gibt sich Landeshauptmann Hans Niessl gelassen und versucht, die Lage rund um die Diskussionen im Schulbereich zu beruhigen. Doch im Hintergrund brodelt es gewaltig. Die Zusammenlegung von Direktorenposten sorgt im ganzen Land für Elternproteste.

Aber weniger die Tatsache, als viel mehr die Art und Weise der Kommunikation erhitzt die Gemüter. Sowohl die Schulerhalter als auch die Eltern und Lehrer erfuhren von den Plänen zum Großteil erst aus der BVZ. Das lag nicht nur an unserer guten und schnellen Recherche, sondern auch an der mangelnden Kommunikation innerhalb des Schulapparates.

Darüber ist Landeshauptmann Hans Niessl „not amused“. Denn der amtsführende Landesschulratspräsident Gerhard Resch und seine Mitarbeiter hatten die Aufgabe, die jeweiligen Gemeinden über die Pläne im Vorfeld genau zu informieren. Dies ist komplett daneben gegangen.

Und so machte sich die SPÖ unfreiwillig ein Jahr vor der Wahl eine große Flanke auf, die noch Wellen schlagen könnte. Denn die neue Regelung des Lehrer-Dienstrechts war sowieso schon bereits seit Ende des Vorjahres bekannt.