Erstellt am 26. März 2014, 09:00

von Markus Stefanitsch

Hinter den Kulissen der Landespolitik. Markus Stefanitsch über Wahlentscheidungen, die nur als Aufwärmen dienen.

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Ruhe vor dem Sturm. Im Burgenland stehen in den nächsten Wochen einige Wahlauseinandersetzungen auf dem Programm. Bei den Arbeiterkammerwahlen geht es lediglich um die Höhe der Wahlbeteiligung (zuletzt bei 50 Prozent). Dass das Team der FSG (Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter) rund um Spitzenkandidat Alfred Schreiner einen klaren Sieg einfahren wird, ist wie das Amen im Gebet.

Gespannt blickt man innerhalb der ÖVP auf das Abschneiden von ÖAAB-Spitzendkandidatin Andra Kargl-Wartha. Sie soll nach dem überraschenden Abgang von ÖVP-Rebell Oswald Klikovits wieder den Arbeiterkammer-Vizepräsidenten zurückerobern.

Als Stimmungsbarometer für die ÖVP-Urabstimmung Ende April will die AK-Wahl aber niemand sehen. Diskutiert wird an den schwarzen Stammtischen dennoch. Welches Ergebnis ist für ÖVP-Landesvize Franz Steindl ein klarer Sieg gegen Herausforderer Jürgen Rohrer? Welcher Prozentsatz wäre eine Niederlage? Und wie hoch wird die Wahlbeteiligung sein? Drei Parameter, die bislang noch nicht definiert worden sind.

Im Mai steht dann noch die EU-Wahl an, wo lediglich der Grüne Michel Reimon Chancen auf einen burgenländischen EU-Sitz haben wird. Danach kann man sich auf den Start eines sicherlich harten Landtagswahlkampf einstellen.