Erstellt am 05. März 2014, 11:45

von Markus Stefanitsch

Hinter den Kulissen der Landespolitik. Markus Stefanitsch über das neue, alte SPÖ-Team.

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Dritte Halbzeit. Landeshauptmann Hans Niessl präsentierte in der Vorwoche sein Team für die Landtagswahlen 2015. Und wie die BVZ bereits berichtet hat, wird sich an der bestehenden Mannschaft nichts ändern. Die Landesräte Helmut Bieler, Peter Rezar und Verena Dunst werden voraussichtlich auch für die kommenden fünf Jahre das SPÖ-Regierungsteam mit Landeschef Hans Niessl bilden.

Ob es sich dabei auch um Niessls Wunschteam handelt, sei dahingestellt. Fix ist, dass sich noch im Jänner verschiedenste Persönlichkeiten des Landes Hoffnungen auf einen Platz im SPÖ-Team machten. Etwa der mächtige OSG-Chef Alfred Kollar, der in diversen Politkreisen keinen Hehl daraus machte, künftig in der Landesregierung sitzen zu wollen.

Dass letztendlich doch alles beim Alten blieb, lag in erster Linie an der Gegenwehr der Landesräte, die Niessl einen Strich durch die Rechnung machten.

Jetzt setzt die SPÖ eben auf „Erfahrung“ und „Verlängerung des erfolgreichen Weges“. Naturgemäß gibt es zwar ein paar Unkenrufe aus den eigenen Reihen – nach dem Motto: Die Ortsparteien mussten bei den Gemeinderatswahlen überall die Teams verjüngen und auf der obersten Ebene bleiben alle am Sessel sitzen.

Aber bei einem sind sich die Experten einig: Der Wahlerfolg der SPÖ wird zum großen Teil auch von der Performance von Landeshauptmann Hans Niessl abhängen. So gesehen geht’s bei den Regierungsmitgliedern nur darum, keinen Fehler zu machen.