Erstellt am 03. Oktober 2012, 07:14

Hinter den Kulissen der Landespolitik. Markus Stefanitsch über die Brau- und die Energie-Buam.

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Burgenländer im U-Ausschuss.  Die beiden Burgenländer Umweltminister Nikolaus Berlakovich und Staatssekretär Josef Ostermayer haben nicht nur das gleiche Heimat-Bundesland, sondern die beiden sind auch die einzigen aktiven Regierungsmitglieder, die im Untersuchungsausschuss heute Mittwoch Rede und Antwort stehen müssen. Besonders wegen der Öffentlichkeitsarbeit des Umweltministeriums (30 Millionen Euro von 2006 bis 2011) kam im Vorfeld gehörig Wirbel auf. Berlakovich nimmt die Sache gelassen: Er ist erst seit 2008 im Amt und wird daher nur einen Teil der Fragen beantworten können.

Strache und das FPÖ-Herz. Mehr zu sagen hatte hingegen FPÖ-Chef HC Strache bei seinem Burgenland-Besuch am Montag anlässlich der Gemeinderatswahlen am Sonntag. Für die FPÖ, so Strache, sei das Burgenland eine Herzensangelegenheit und schoss sich auf Landeshauptmann Hans Niessl ein, der seiner Meinung nach das Burgenland in Wien nicht gut vertritt.

Niessl und seine Buam. Niessl selbst ließ sich die Aussagen des FPÖ-Chefs nicht zu Herzen gehen. Im Gegenteil: Er kam am Montag bestens gelaunt zur Geburtsstunde der neuen Marke „Energie Burgenland“ (Zusammenschluss BEWAG und BEGAS). Nach dem Motto „von den Brau-Buam zu den Energie-Buam“ schwelgte Niessl vor der Präsentation in Nostalgie wegen der legendären „Brau Buam“-Musikanten anlässlich der Jubiläumsfeier des Frauenkirchner Brauhauses am Wochenende. Bleibt den neuen Vorständen Michael Gerbavsits und Alois Ecker zu wünschen, dass sich der Landeschef an die beiden „Energie Buam“ in einigen Jahren ähnlich positiv erinnert, wie an die ehemaligen „Brau Buam“.

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