Erstellt am 09. Mai 2012, 07:20

Hinter den Kulissen der Landespolitik. MARKUS STEFANITSCH über zähe AMS-Diskussionen.

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Die Pläne zur Zusammenlegung der Wirtschaftsservice Burgenland AG (WiBAG) und dem Regionalmanagement Burgenland (RMB) sind ja schon vor einiger Zeit auf Eis gelegt worden. Wie es mit beiden Unternehmen konkret weitergehen wird, ist noch nicht genau geregelt. Denn eines ist gewiss: Selbst wenn für das Burgenland als Übergangsregion ab 2014 weitere Fördergelder aus der EU fließen werden, wird sicher weniger Geld zur Verfügung stehen. Und spätestens dann wird darüber diskutiert, den Personalstand zu verringern.

Diskutiert wird derzeit auch heftig über AMS-Chefin Helene Sengstbratl. Seitens der SPÖ wird aus der Ablehnung gegenüber der „schwarzen Sengstbratl“ öffentlich schon lange kein Hehl mehr gemacht. Strategisch aufbereitet bekommt die AMS-Chefin von allen Seiten aus der SPÖ regelmäßig ihr Fett ab. Sengstbratls Bestellung im Jahr 2002 ging schon ein langer Streit voraus, wo man sich im Vorfeld auf keinen Geschäftsführer einigen konnte. Damals sprach der zuständige Minister Martin Bartenstein ein Machtwort und setzte Sengstbratl ein. Bei der Bestellung 2012 (Anfang Juni) könnte wieder der Minister das letzte Wort haben. Allerdings heißt dieser jetzt Rudolf Hundstorfer – und kommt von der SPÖ …