Erstellt am 04. April 2012, 07:23

Hinter den Kulissen der Landespolitik. MARKUS STEFANITSCH über beleidigte „Prinzen“ aus Amerika.

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Die Meldung in News über Erik Prince, Gründer des umstrittenen Militärdienstleisters Blackwater (zahlreiche Einsätze in Krisengebieten wie Irak oder Afghanistan), schlug hohe Wellen. Der US-Amerikaner, der seit Kurzem einen offiziellen Wohnsitz in der Landeshauptstadt hat, will in Österreich kräftig investieren und soll auch Pläne für eine Kooperation mit der HTL für Flugtechnik in Eisenstadt gehabt haben. Betonung liegt auf „haben“. Denn laut internen Kreisen war Prince über das Bekanntwerden seines neuen Wohnsitzes in der Eisenstädter Fußgängerzone „not amused“ und hat daraufhin kurzerhand alle Gespräche mit der Wirtschaftsservice Burgenland AG (WiBAG) über etwaige Projekte im Burgenland sofort abgesagt.

Ein anderes Projekt endete Montag Nacht: die Bewerbungsfrist für den Posten des Landesrechnungshofdirektors. Fünf Bewerber rittern um den Posten des obersten Prüfers des Landes. Im Landhaus selbst gilt nach wie vor Andreas Mihalits als heißester Nachfolgekandidat des scheidenden Direktors Franz Katzmann.