Erstellt am 16. November 2011, 08:05

Hinter den Kulissen der Landespolitik. MARKUS STEFANITSCH über den Geldsegen für die Ortschefs.

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Burgenlands Bürgermeister reiben sich jetzt schon die Hände. Just für die Gemeinderatswahlen am 7. Oktober 2012 bekommen sie unerwartete finanzielle Unterstützung. Durch den Verkauf der BEGAS-Anteile an das Land werden die Gemeindekassen kräftig angefüllt. Zahlreiche Kommunen dürfen sich über etliche Hunderttausend Euro freuen (größere Städte bekommen sogar Millionen-Beträge) und im Wahljahr das eine oder andere Wahlzuckerl an die Wähler verteilen.
Der Kauf der BEGAS-Anteile ist wegen der Fusion mit der BEWAG notwendig geworden.

Der künftige burgenländische Energie-Riese soll bekanntlich „Burgenland Energie“ oder „Energie Burgenland“ heißen. Diese Idee hatte auch schon ein südburgenländischer Verein: Der „Energiestammtisch Südburgenland“ hat sich gleich zwei Internet-Adressen gesichert: „www.burgenland-energie.at“ und „www.energie-burgenland.at“. Und aus den Kreisen der Verantwortlichen ist zu hören, dass der Verein die Namen für seine Homepages auf jeden Fall behalten will: „Die auf der Homepage zusammengefassten Institutionen leisten mehr für das Landesziel Energieautarkie als BEWAG und BEGAS zusammen“, so der selbstbewusste Kommentar.