Erstellt am 05. Dezember 2012, 00:00

Hoher Preis für einen Aufstieg zu viel. Bernhard Fenz über die mögliche Kooperation zwischen Buchschachen und Oberwart sowie den drohenden Verlust eines Klubs. KOMMENTARNoch nicht offiziell, aber leicht möglich: BVZ-Burgenlandliga-Neuling Buchschachen wird im Winter den Spielbetrieb einstellen.

 |  NOEN

Noch nicht offiziell, aber leicht möglich: BVZ-Burgenlandliga-Neuling Buchschachen wird im Winter den Spielbetrieb einstellen. Im Zuge einer Kooperation mit Ostligist Oberwart sollen zahlreiche Spieler in die Bezirkshauptstadt wechseln. Auch der Transfer einiger Funktionäre aus der knapp 600-Seelen-Gemeinde zum SV Oberwart ist – so ungewöhnlich das klingen mag – ein Thema.

Parallel dazu gibt es in Buchschachen offensichtlich keine Personen, die den (in dieser Funktion) amtsmüden Vereinsboss Reinhard Ritter beerben wollen. Warum auch? Einerseits führte der Obmann den Klub seit seinem Antritt im Jahr 2002 aus der letzten Klasse in höhere Gefilde. Andererseits erklärte Ritter noch im Frühjahr bei einem BVZ-Interview sinngemäß, dass von der Struktur her der Plafond eigentlich schon in der 2. Liga erreicht sei, kurz darauf stieg Buchschachen auf – eine pikante Gratwanderung also. Statt des sportlichen Retourgangs zurück in die Niederungen soll nun so die Reißleine gezogen werden. Zu einem hohen Preis: Denn eine Ortschaft könnte ihren Verein verlieren.

b.fenz@bvz.at