Erstellt am 24. August 2011, 00:00

In der Kiste. ROUVEN ERTLSCHWEIGER über das Derby und Rapids Steffen Hofmann.

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Bei der eingesprungenen Blutgrätsche von Rapids Boris

Prokopic gegen Austrias Georg Margreitter hat einem schon alleine beim Zuschauen alles weh getan. Zwar forderte ORF-Co-Kommentator Roman Mählich nur einige Minuten vor der Attacke mehr Gegenwehr der Rapidler (O-Ton: „Ich möchte nicht wissen, was ein Didi Kühbauer macht, wenn er da mitspielt“) – ein derart rüdes Einsteigen hat er damit aber sicher nicht gemeint.

Das Foul von Prokopic offenbarte die ganze Hilflosigkeit Rapids gegenüber einer an diesem Tag kaltschnäuzigeren Wiener Austria. In Wahrheit hat er die drei Spiele, die er dafür ausgefasst hat, mehr als verdient. Zum Nachdenken.

So wie sich die Grünen teilweise am Feld präsentierten, zeigte sich auch ihr Kapitän, Steffen Hofmann, im Interview nach der Partie. Mit leiser Stimme und fast weinerlich beantwortete er die Fragen. Und sagte damit schon alles. Wenn der Leithammel angeschlagen ist und seine Kollegen nicht pushen kann, dann gewinnt man kein Wiener Derby.

KOPFBÄLLE

r.ertlschweiger@bvz.at