Erstellt am 10. September 2014, 07:02

von Bernhard Fenz

Kärnten ist nicht die letzte Station. Bernhard Fenz über den aktuellen Höhenflug des WAC unter Cheftrainer Didi Kühbauer.

Verrückte Tipico Bundesliga. Meister Salzburg im Spitzenfeld war aufgelegt, der WAC als punktegleich Erster nicht. Vor allem im Kontext zum großen Rest.

Neun Punkte Vorsprung der Mannschaft von Didi Kühbauer auf das ab Platz drei startende Hauptfeld sind einfach höchst beachtlich. Am Sonntag ist Salzburg beim Schlager der Runde zu Gast – der vorläufige Vereins-Höhepunkt einer Entwicklung, die erst im Juni 2010 in der Relegation gegen Parndorf mit dem Aufstieg von der Regionalliga Mitte in die Erste Liga so richtig begonnen hat.

Und Kühbauer? Der sammelt auf seiner Trainer-Visitenkarte weiter Pluspunkte. Das war schon bei der Admira der Fall, als er die Amateure übernahm, zu den Profis aufstieg und diese von der Ersten Liga in die Bundesliga und in die Europa-League-Quali führte. Den WAC holte er vor einem Jahr aus dem Tabellenkeller, jetzt befindet sich der Ex-Internationale mit seiner Truppe am Plafond.

Mehr geht beim Sensations-Zweiten wohl nicht. Für Kühbauer schon. Er hat als ehemaliger Profi die Sprache der Spieler im G’spür, der Erfolg gibt ihm sowieso Recht. Ergo wäre es nicht verwunderlich, würde der 43-Jährige früher oder später bei einem echten Spitzenklub landen.