Erstellt am 30. September 2015, 06:52

von Markus Stefanitsch

Käufer in Aussicht und ein scheidender WK-Direktor. Markus Stefanitsch über den „ewigen“ Verkauf der Therme und andere Abgänge.

Käufer in Aussicht. Die Therme Lutzmannsburg ist wieder um eine (negative) Schlagzeile reicher. Zuletzt tauchte im Wiener Kurier das Gerücht auf, dass eine spanische Firmengruppe den Zuschlag für den Kauf der Kindertherme im Mittelburgenland bekommen soll.

Die Spanier hätten zum Kaufpreis von knapp vier Millionen Euro auch 25 Millionen an Schulden übernehmen sollen. Ein vergleichbar geringer Betrag, bedenkt man, dass erst kürzlich rund 25 Millionen Euro in den Umbau der Therme gesteckt wurden.

Die Landesregierung gab jedenfalls am Montag gleich Entwarnung. Es stimme zwar, dass ein Anbot der „Aspro-Gruppe“ vorliegt, das sei aber so nicht akzeptabel und der Deal somit vorerst geplatzt. Im Zuge der Verkaufsgerüchte dürften am Montag aber die Telefone heiß gelaufen sein.

Denn angeblich sollen sich einige Touristiker des Landes zusammengeschlossen und ebenfalls Kaufinteresse „zu den spanischen Konditionen“ bekundet haben. Eine inländische Lösung wäre vor allem für die umliegenden Hoteliers beruhigender.

Direktor geht. Der Abschied auf Raten wurde bereits im Vorjahr angekündigt, dürfte nun aber doch schneller als ursprünglich geplant vonstattengehen: Wirtschaftskammer-Direktor Anton Bubits geht ein Jahr früher als geplant in Pension.

Der Mittelburgenländer soll, glaubt man manchen Wirtschaftskammer-Experten, bereits mit Mai 2016 seine Funktion im Burgenland zurücklegen. Geplant war Bubits‘ Abgang eigentlich erst für 2017.