Erstellt am 21. Oktober 2015, 05:37

von Markus Stefanitsch

„Kanzler “Doskozil und Esterházy-Gespräche. Markus Stefanitsch über ein geplantes Gipfeltreffen und eine skurrile Facebook-Seite für den Polizeichef.

Kommt es zu Annäherung? In der Vorwoche hatte die Esterházy Privatstiftung bekannt gegeben, dass sie ihre Vertreter im Rechtsstreit mit dem Land Burgenland ausgetauscht hat. Anwalt Dr. Paul Schaffer und der Immobilienrechtsexperte Andreas Vonkilch bilden künftig das Kernteam bei den Vergleichsverhandlungen um die von Esterházy geforderten 11,5 Millionen Euro.

Das fordern die Esterházy-Betriebe vom Land wegen vernachlässigter Instandhaltungspflichten im Zuge der Vermietung des Schlosses. Das Land Burgenland selbst ist sich keiner Schuld bewusst und verweist darauf, in der Zeit als Mieter alles ordnungsgemäß abgewickelt zu haben.

Laut Esterházy sei man derzeit um einen Gesprächstermin zwischen Generaldirektor Stefan Ottrubay und Landeshauptmann Hans Niessl bemüht. Dieser sei aufgrund des dichten Terminkalenders der beiden Hauptprotagonisten noch nicht zustande gekommen. Ein Treffen zwischen Niessl und Ottrubay wäre seit Jahren der „Eiszeit“ ein erstes Zeichen der Annäherung der beiden Streitparteien.

Doskozil als „Bundeskanzler“. Der seit der Flüchtlingskrise höchst gefragte Landespolizeidirektor Hans Peter Doskozil ist auch im Internet in aller Munde.

Der BVZ-Artikel, in dem Doskozil mit allen Gerüchten über Verbrechen von Flüchtlingen aufräumt (

und Link unten), sorgt weiterhin für heftige Diskussionen.

Ein Fan des Südburgenländers sieht Doskozil schon in der Politik: Die Facebook-Seite „Bundeskanzler Hans Peter Doskozil“ hat mittlerweile mehr als 1.100 Fans.