Erstellt am 04. Mai 2016, 06:24

von Bernhard Fenz

(K)eine Bank: Das muss das Ziel sein. Bernhard Fenz über das Kriterium für die nähere sportliche Zukunft von Philipp Hosiner.

2012/2013: 32 Tore. 2013/2014: 14 Tore. Philipp Hosiners tadellose Bilanz bei der Wiener Austria ist in den vergangenen beiden Jahren etwas verblasst.

Zum einen aufgrund seiner mehrmonatigen Auszeit aufgrund eines Nierentumors – dieses Kapitel ist vor rund einem Jahr letztlich gut ausgegangen. Zum anderen, weil der Stürmer nach seinem Wechsel ins Ausland ab Sommer 2014 weder in Rennes, noch danach beim 1. FC Köln sportlich so erfolgreich war, dass er zum Stammspieler mutierte – ein Teufelskreis, bei der die Spielpraxis auf der Strecke blieb.

Und nun? Zuletzt wurde Union Berlin (Klub des Mannersdorfers Christopher Trimmel, wo Torjäger Bobby Wood nicht zu halten sein wird) als nächste Station ins Spiel gebracht. Aber ganz gleich, wohin die Reise letztlich geht.

Es macht Sinn, wenn sich Hosiner für einen Verein entscheidet, bei dem er von Beginn weg in der spielerischen Pole Position steht. Denn als chronischer Bankerldrücker ist der Eisenstädter mit seinen 26 Jahren eindeutig zu jung.