Erstellt am 30. Juli 2014, 07:01

von Bernhard Fenz

Keine Garantie, aber ein gutes Vorzeichen. Bernhard Fenz über den neuen Anlauf des SC/ESV Parndorf nach dem Abstieg aus der Ersten Liga.

Trotz herbstlicher Aufholjagd und einem positiven Start im Frühjahr ist sich der Parndorfer Klassenerhalt in der Ersten Liga bekanntlich nicht ausgegangen. Nach dem Relegations-Aus gegen den LASK verabschiedete sich der Aufsteiger zurück in die Regionalliga Ost.

Dort wollen die Nordburgenländer eine gute Rolle spielen, Obmann Gerhard Milletich wünscht sich „nach Möglichkeit“ Platz eins, auch wenn diesmal die Konkurrenz besonders groß zu sein scheint. Stichwort Ritzing, Amstetten, Sollenau, Sportklub, vielleicht Vienna – nicht zu vergessen die Bundesliga-Amateurteams.

Trotzdem spricht einiges für Parndorf: Der Verein ist weder in eine völlig neue und gänzlich unbekannte Liga geplumpst, sondern steht jetzt wieder dort, wo jahrelang erfolgreich gekickt wurde. Außerdem ist die Mannschaft nach der bitteren Abstiegs-Erfahrung personell verändert worden.

Das könnte zwar Anlaufschwierigkeiten zu Saisonstart nach sich ziehen, verspricht aber aufgrund der neuen Impulse mittelfristig eine gewisse Frische und Unbekümmertheit. Garantie für den Meistertitel ist das alles freilich nicht, das weiß man in Parndorf auch. Zumindest die Vorzeichen stehen aber nicht schlecht. Und das ist nach einem Abstieg oft nicht selbstverständlich.