Erstellt am 01. Februar 2012, 00:00

Keine Wahl, nur eine Abstimmung. BERNHARD FENZ über die klaren Fronten vor der Präsidenten-Ablöse im Burgenländischen Fußballverband.

 |  NOEN
x  |  NOEN

Die BFV-Hauptversammlung am 3. März wird Veränderungen, aber keine großen Überraschungen bringen. BFV-Boss Karl Kaplan tritt ab. Sein bisheriger Vize, Parndorf-Obmann und Verlags-Chef Gerhard Milletich, rückt nach. Ihm zur Seite werden die von den Gruppen vorgeschlagenen Vizepräsidenten stehen – Konrad Renner (Süd, er setzte sich in einer Kampfabstimmung gegen Noch-BFV-Geschäftsstellenleiter Hans Schneider durch), Gerald Hüller (Mitte) und Ernst Gangl (Nord).

Dass es nicht spannender wird, liegt auch an den Gegenvorschlägen. Die fehlen nach wie vor. Und eine plötzliche Wende scheint unwahrscheinlich.

Einerseits bleibt Fußball-Burgenland dadurch ein Wahlkampf mit all seinen Facetten erspart – wie das etwa derzeit in Niederösterreich vor der im Juni stattfindenden Generalversammlung zwischen dem aktuellen Präsidenten Hans Gartner und seinem Herausforderer Ludwig Binder der Fall ist. Andererseits zeigt sich dadurch auch der Mangel an geeigneten und motivierten Kandidaten. Wenn lediglich Gerhard Milletich das Präsidenten-Amt anstrebt (und es sieht ganz danach aus), kann bei der Wahl eigentlich nicht gewählt, sondern nur noch abgestimmt werden. Und das ist nicht nur aus dem demokratischen Blickwinkel gesehen schade.

KOMMENTAR

b.fenz@bvz.at