Erstellt am 15. Dezember 2010, 00:00

(Kl)eine Hoffnung auf Besserung. BERNHARD FENZ über die Mattersburger Wirklichkeit inmitten des Abstiegsstrudels.

 |  NOEN
x  |  NOEN

Wer sich in Mattersburg nach diesem Herbst vorwiegend auf Schicksal und Pech beruft, gibt sich der Selbstlüge preis.

Zu hart sind die Fakten. Wenn allseits propagiert wird, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann, wirken zwölf Punkte noch kümmerlicher. Das Schicksals-Märchen sticht nicht. Wer Chancen vorfindet, muss sie nützen. Wer Chancen verhindern will, muss das tun. Das ist der Deal. Klappt beides über einen längeren Zeitraum nicht, kann nicht (mehr) von Pech die Rede sein. Nicht nach 19 Runden. Es hat mit Qualität zu tun. Die war nicht ausreichend. Weil aber Qualität und Potenzial zum Glück nicht das Gleiche sind, lebt die Hoffnung auf Besserung. Gut, einige Profis haben also scheinbar nicht das gezeigt, was eigentlich in ihnen steckt. Und dennoch: So mancher vermittelte beängstigend oft den Eindruck, als ob auch gar nicht mehr so viel in ihm schlummern würde.

KOMMENTAR

b.fenz@bvz.at