Erstellt am 17. August 2011, 00:00

Kredit verspielt. ROUVEN ERTLSCHWEIGER über das schlechte Image von Ilco Naumoski.

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Der Arbeitstag von Mattersburgs Sturm-„Enfant terrible“ Ilco Naumoski dauerte in der Südstadt gerade einmal neun Minuten. Nach einem harmlosen Foul ohne Ball an Stefan Schwab wurde der Mazedonier von Referee Harald Lechner unter die Dusche geschickt . Es war sein siebenter Ausschluss in der Bundesliga.

Dass nach der Partie ausgerechnet Didi Kühbauer seinen Ex-Kollegen verteidigte („Das ist eine rote Karte, die nur Ilco bekommt“), sagt alles. Denn der Admira-Coach spielte und krachte in seiner Zeit beim SVM drei Saisonen lang nämlich auch des Öfteren mit Naumoski zusammen. Und er hat auch Recht. Denn jeder andere wäre im schlechtesten Fall wohl nur verwarnt worden. Doch Naumoski ist eben kein unbeschriebenes Blatt und bekannt für seine Ausraster. Sturm-Kollegen Robert Waltner ging er ebenso schon an den Kragen wie einem SVM Co-Trainer. Von der Tachtel für den Wr. Neustadt-Zeugwart ganz zu schweigen. Für Naumoski gilt bei vielen Schiris daher die Devise: Im Zweifel gegen den Angeklagten. Und daran ist er selber schuld.

KOPFBÄLLE

r.ertlschweiger@bvz.at