Erstellt am 19. Dezember 2012, 09:51

Krise im „Börsel“ angekommen. Markus Stefanitsch über die schlechte Stimmung wegen der Krise(n) und fehlende Lösungen.

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Zwei Faktoren scheinen zu bestätigen, dass die Wirtschaftskrise ihre Spuren in der Realwelt hinterlassen hat: Rund 60 Prozent der BVZ-Meinungsmacher gaben bei der aktuellen Umfrage an, dass sie die Wirtschaftskrise in ihrer Geldbörse spüren. 80 Prozent geben heuer nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke aus als im Vorjahr.

Allerdings geht aus der Umfrage auch die psychologische Auswirkung hervor: Die ständigen schlechten Wirtschaftsprognosen drücken sozusagen aufs Gemüt. Das könnten doch die Politiker nützen, um Lösungsvorschläge zu präsentieren und für bessere Stimmung zu sorgen. Aber weit gefehlt: 40 Prozent der Meinungsmacher sind überzeugt, dass keine Partei ein echtes Rezept gegen die Krise hat. Und das drückt wohl noch mehr aufs Gemüt.