Erstellt am 17. Februar 2016, 05:29

von Bernhard Fenz

Mentale Komponente als wichtiger Vorteil. Bernhard Fenz über den ersten vollen Erfolg des SV Mattersburg nach acht sieglosen Spielen in der Tipico Bundesliga.

Es war augenscheinlich, wie sehr den Profis des SV Mattersburg am Samstag nach dem Schlusspfiff in Altach eine Last abfiel. Aufgrund der Ausgangslage (und des bitteren ÖFB-Cup-Aus’ gegen St. Pölten am vergangenen Dienstag) kam der 2:1-Sieg in Vorarlberg überraschend und bringt den Burgenländern schließlich Platz sechs sowie nebenbei wieder einen Neun-Punkte-Polster auf den Letzten WAC ein.

Der Abstand zum Schlusslicht ist mittlerweile insofern wesentlich, als der SVM vor dem Antreten in Altach mit vier Punkten aus acht Spielen gefährlich lange am Stand getreten war. Früher oder später hätte bei so einer Bilanz-Entwicklung der Sog des unmittelbaren Abstiegskampfes auch das Pappelstadion erfasst.

Fürs Erste hat sich Grün-Weiß aber einmal wieder Luft verschafft – mit einem verdienten Erfolg und einem gefestigten Auftreten. Das ist ohnehin die wichtigste Erkenntnis des Samstags: Die Mattersburg-Profis verlieren ganz offensichtlich nicht die Nerven und zeigen trotz zuletzt fehlender Erfolge keine Risse im Kollektiv. Abwehrfehler hin, ungenützte Torchancen her: Speziell die mentale Komponente spricht für eine erfolgreiche Restsaison der Burgenländer.