Erstellt am 22. Juni 2016, 06:35

von Bernhard Fenz

Mit etwas Glück passt die Außendarstellung. Bernhard Fenz über den letztlich erfolgreichen Schritt, den USV Rudersdorf mit einem ÖFB-Cup-Platz zu belohnen.

Burgenlands Fußball hat sich zuletzt, drücken wir es einmal so aus, recht unglücklich nach außen präsentiert. Sie wissen schon: Die vergebliche Suche nach einem Aufsteiger aus der BVZ Burgenlandliga in die Regionalliga Ost.

Meister Eberau sagte bekanntlich ab, außerdem fand sich kein williger Spitzenklub, der den Gang in die dritthöchste Leistungsstufe antreten wollte. Da der Ostliga-Aufsteiger an sich auch einen der vier burgenländischen Plätze für den ÖFB-Cup erhält, war zu allem Überdruss auch dieser Punkt plötzlich offen.

Also entschloss man sich beim Burgenländischen Fußballverband für einen Kompromiss: Rudersdorf erhielt als unterlegener BFV-Raiffeisen-Cup-Finalist und ausgezeichneter Organisator des Endspiels quasi als Lohn für die Mühen den noch offenen Platz.

Dass die Auslosung der 1. Hauptrunde dem Klub aus der 2. Liga Süd nun am Montagnachmittag den SV Mattersburg als Gegner (und somit ein hochattraktives Heimspiel) bescherte, rundet die Lösung hervorragend ab. Nicht auszudenken, wenn Rudersdorf jetzt nicht auf die Butterseite gefallen wäre – und stattdessen etwa ein mühsames Auswärtsspiel in Amstetten zu bewältigen hätte. So aber ist die Sache geglückt und die Außendarstellung passt.