Erstellt am 28. August 2013, 00:00

Panikmache wäre ein Schuss nach hinten. Bernhard Fenz über den Parndorfer Rückfall auf den letzten Platz. KOMMENTARDer SC/ESV Parndorf leidet derzeit an der klassischen Absteigerkrankheit. Oft ist der ambitionierte Aufsteiger im Ansatz knapp dran, es reicht aber nicht.

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Der SC/ESV Parndorf leidet derzeit an der klassischen Absteigerkrankheit. Oft ist der ambitionierte Aufsteiger im Ansatz knapp dran, es reicht aber nicht. Ein unglücklicher Spielverlauf bringt die Nordburgenländer immer wieder auf die Verliererstraße – fehlendes Glück inklusive. Fakt ist aber: Zu oft bringt sich die Mannschaft von Trainer Paul Hafner mit individuellen Schnitzern (die eine Liga weiter unten noch meist ohne Konsequenzen blieben) selbst um die Früchte der Arbeit.

Und so könnte sich die Spirale auch gefährlich rasch nach unten drehen. Mit jeder weiteren Niederlage droht das Selbstvertrauen der Regionalliga-Meister-Saison weiter zu schwinden. Voreilige Panikmache ist nach sieben Runden trotzdem fehl am Platz. Parndorf hat bewiesen, dass das Mannschafts- und Gesamtkonstrukt über die nötige Substanz verfügt. Diese Stärke kann in schwachen Zeiten den Unterschied ausmachen – wenn man geduldig und ruhig bleibt.