Erstellt am 11. Februar 2015, 06:44

von Bernhard Fenz

Persönliche Eitelkeit ist nicht von Interesse. Bernhard Fenz über das gemeinsame Aufstiegsziel der Mattersburger Profis, von denen nicht alle auch spielen werden.

Der SV Mattersburg ist im Plan. Pünktlich zum Start des Trainingslagers in Portugal haben sich all jene, die am Kunstrasen in der Fußballakademie bislang keine Matchpraxis sammeln konnten, wieder aktiv zurückgemeldet – Beispiel Patrick Bürger, Beispiel Michi Perlak, Beispiel Karim Onisiwo.

Sie alle wirken nach der Match-Schonungsphase zu Beginn der Wintervorbereitung bereit. Überhaupt ist der Kader des Tabellenzweiten aktuell so stark besetzt wie schon lange nicht – weil außer Hüft-OP-Patient Alex Ibser und Lukas Rath (der bald einsteigen will) alle Profis zur Verfügung stehen.

Der harte Konkurrenzkampf um ein Leiberl in der Startformation ist die logische Folge. Dieser Umstand wiederum steigert das Niveau und belebt die Sinne aller bei der täglichen Arbeit. Dass am Ende trotzdem nur elf Kicker spielen können, wird für einige die Kehrseite der Medaille sein. Als Lohn könnte aber der Titel für alle winken – wer da angesichts dieser Aussichten persönliche Eitelkeiten zulassen sollte, ist selbst schuld.