Erstellt am 27. Februar 2013, 07:50

Planen für die Landtagswahlen. Markus Stefanitsch über die spannenden Wahlen am Sonntag und die Pläne im Burgenland.

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Am Sonntag stehen zwei wichtige Wahlgänge an: In Niederösterreich verteidigt Erwin Pröll die absolute Mehrheit, in Kärnten Gerhard Dörfler den Chefsessel.
In beiden Fällen erhoffen sich SPÖ (eher in Kärnten) und ÖVP (eher in Niederösterreich) auf Bundesebene einen kräftigen Motivationsschub für die eigenen Reihen. Insgesamt blicken die Parteistrategen auch gespannt auf das erste Antreten von Frank Stronach und seiner neuen Partei. Daraus sollen ein Trend abgelesen und eine Strategie für die nächsten Landtagswahlen in Salzburg und Tirol aber auch in erster Linie für die Nationalratswahlen im Herbst entwickelt werden.

Immer wieder wird auch spekuliert, dass noch vor dem Sommer gewählt werden könnte. Und zwar dann, wenn eine der großen Parteien in beiden Ländern als großer Sieger hervorgeht. Auch wenn dies unwahrscheinlich scheint, so haben die Parteien auf jeden Fall die Notfallpläne in der Schublade. Notfallplan gibt es für das Burgenland keinen, aber mit dem Superwahljahr beginnen auch im Burgenland die ersten Planungen für die Landtagswahlen im Mai 2015.

Nachdem aber heutzutage nichts mehr in Stein gemeißelt ist, müssten die Parteien spätestens nach der Nationalratswahl ihre Teams für das Burgenland intern fixiert haben. Während bei der ÖVP alles klar scheint, hängt bei der SPÖ alles von Landeshauptmann Hans Niessl ab. Er wird spätestens im Herbst entscheiden, ob er selbst noch einmal antritt (derzeit sieht alles danach aus). Fix ist, dass die SPÖ sicher nicht mehr mit dem gleichen Regierungsteam ins Rennen gehen wird. Ob bei dem Rennen noch ein Team Stronach dabei sein wird, hängt von Stronachs Abschneiden im heurigen Superwahljahr ab.