Erstellt am 12. Juni 2013, 00:00

Potenzial für einen Schwung nach vorne. Bernhard Fenz über die möglichen Auswirkungen des Mattersburger Abstiegs, optimistisch betrachtet. KOMMENTARMan kann alles negativ sehen: Ja, Absteiger Mattersburg spielt künftig nicht mehr gegen Austria, Rapid, Salzburg oder Sturm. Das ist ärgerlich und traurig.

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Weil aber Trübsal blasen nichts an den Tatsachen ändert, sei ein optimistischer Blick auf das, was kommt, erlaubt: Die Burgenländer können sich ab sofort in der Heute für Morgen Ersten Liga beweisen – in einer Liga mit insgesamt vier Derbys gegen Aufsteiger Parndorf, mit dem Comeback des beliebten Freitagabend-Termins und mit einigen regional oder sportlich interessanten Gegnern, wie St. Pölten, Vienna, Altach oder Austria Lustenau. Mit einer adaptierten Mannschaft, einem positiven Charakter und dem Willen, vorne mitzuspielen. Mit einem neuen Trainer, der die Liga sehr gut kennt. Und mit einer gesunden wirtschaftlichen Basis, die über kurz oder lang vom Wiederaufstieg träumen lässt. Das alles mag wenig sein gegen den Glanz der Tipp3 Bundesliga. Es kann aber ziemlich viel werden, wenn wir vom Potenzial für neuen Schwung, einer neuen Euphorie und vielleicht sogar einer neuen grün-weißen Epoche sprechen.

b.fenz@bvz.at