Erstellt am 02. März 2016, 04:19

von Bernhard Fenz

Repräsentation ist ausgewogen(er). Bernhard Fenz über den überarbeiteten burgenländischen Cup.

Pokalbewerbe, wohin das Auge reicht: Im ÖFB-Cup wurde das Viertelfinale Anfang Februar gespielt – Mattersburg scheiterte überraschend an St. Pölten mit 1:2 –, in der Europa League sowie der Champions League steht die K.o.-Phase am Plan, auch Andreas Ivanschitz spielt mit Seattle Sounders in der amerikanischen Königsklasse im Viertelfinale.

Im Burgenland wurde es zuletzt spannend, die Runde der letzten Acht des adaptierten BFV-Raiffeisen-Cups ist absolviert. In früheren Jahren wäre danach ein Finalturnier der besten vier Teams angestanden, jetzt wird im normalen Modus das Semifinale ausgetragen, gefolgt von einem echten Endspiel.

Dort wartet nur auf den Sieger ein ÖFB-Cup-Ticket als Belohnung, nicht mehr auf alle vier Finalisten. Die drei anderen Startplätze erhalten der Aufsteiger aus der BVZ Burgenlandliga sowie die beiden besten burgenländischen Teams außerhalb der Bundesliga.

Somit bleibt der burgenländische Pokalbewerb tatsächlich bis zum Schluss spannend, weil es am Ende eben nur einen Sieger gibt. Zugegeben: Krasse Außenseiter werden dadurch noch schwerer als bisher den ÖFB-Cup erreichen, das Burgenland ist aber so nach außen sportlich ausgewogen(er) vertreten – und das macht Sinn.