Erstellt am 20. Juli 2011, 00:00

Spaziergänger. MARKUS STEFANITSCH über Hymnen- und Schmähbrüder.

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HINTER DEN KULISSEN DER LANDESPOLITIK

m.stefanitsch@bvz.at

Das war klar: Nach den Debatten über die Österreichische Bundeshymne haben wir nun auch die Diskussion über die burgenländische . Die FPÖ regt sich fürchterlich auf, dass SPÖ-Landesrätin Verena Dunst eine Abänderung in Erwägung zieht. Konkretes gibt es noch nicht. Aber Ergänzungen zu Vaterhand und Bruderband werden wohl nicht allzu schwer zu finden sein. Obwohl ein derartiges Thema eigentlich gar keines sein sollte, wird landauf landab diskutiert. Ein heimischer Politiker nahm es mit Humor: Lieber eine Tochter in der Hymne, als einen Sohn bei Rapid!So gesehen kann sich jeder Fußballfan am besten selber seinen Reim draus machen.

Apropos Fußball: Das Match Land gegen Stiftung Esterházy wird brutaler. Generaldirektor Stefan Ottrubay ließ keine Gelegenheit aus, um medial seinen Unmut über Landeschef Hans Niessl und Co. kund zu tun. Zuletzt sprang das profil auf eine BVZ-Geschichte über die Hintergründe des Disputs auf. Es sieht also nicht so aus, als ob die beiden Streitparteien mit den derzeit handelnden Personen jemals wieder miteinander könnten.