Erstellt am 23. März 2011, 00:00

Spaziergänger. MARKUS STEFANITSCH über den FH-Geheimbericht.

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Zuletzt stand in Sachen Kritik an den Fachhochschulstudiengängen Burgenland meist die „rote“ Geschäftsführerin Ingrid Schwab-Matkovits im Zentrum zahlreicher Vorwürfe. Diesmal erwischt es den „schwarzen“ Geschäftsführer Michael Freismuth. In einem Prüfbericht der „KDZ-Managementberatungs- und Weiterbildungs-GmbH“ werden vor allem jene Bereiche zum Teil schwer kritisiert, in denen der ÖVP-Mann die Verantwortung trägt. Der BVZ liegen Teile des geheimen Prüfberichts vor. Darin werden vor allem folgende Punkte kritisiert:

keine ausreichende Abstimmung zwischen Inventar- und Anlageverzeichnis, seit 2004 hat es keine nachweisliche Inventur gegeben, das Führen des Inventarverzeichnisses weist grobe Mängel auf.

die Übereinstimmung zwischen dem vorhandenen Inventar und dem Inventarverzeichnis war nicht gegeben. So sollen zum Beispiel von 188 Anlagegütern bei einer stichprobenartigen Überprüfung von 16 Räumen 115 nicht auf der Inventarliste gewesen sein.

Die Einbindung der Studiengangsleiter in die Investitionsplanung sei unzureichend und lückenhaft.

Der Bericht soll auch in der Sitzung der Landesregierung debattiert werden. Ob es danach Konsequenzen für Freismuth geben wird, wird die politische Diskussion zeigen.

m.stefanitsch@bvz.at