Erstellt am 19. Januar 2011, 00:00

Spaziergänger. MARKUS STEFANITSCH über die FH-Debatte.

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So schnell kann es gehen: Während in der Wahlkampf-Phase und die Jahre davor von der ÖVP immer wieder die Fachhochschulstudiengänge Burgenland in den Mittelpunkt der Kritik gestellt wurden, so hört man seitens Landesgeschäftsführer Christian Sagartz und Co. kaum noch Kritik an den Zuständen an der FH.

Hingegen tritt nun die FPÖ auf den Plan und will die Missstände aufzeigen. Seitens der ÖVP heißt es jetzt nur lapidar: „Wir wollen zuerst alle Evaluierungen abwarten.“ Das ist nur eines der vielen Beispiele des neuen Kuschelkurses zwischen SPÖ und ÖVP.

Die SPÖ hat immer wieder die FH als hervorragende Institution verteidigt. Doch bei allen Erfolgen: Nach wie vor haben sich nämlich die Wogen in den Fachhochschulstudiengängen nicht geglättet. Immer wieder hört man von chaotischen Lehrgängen, Mobbing und allgemein schlechtem Arbeitsklima.

Dass es noch immer keine echte Fachhochschule im Land gibt (die Studiengänge sind nach wie vor an die Fachhochschule Wien angeschlossen), scheint in der Politik niemanden mehr zu stören. Selbst Landeschef Hans Niessl sprach in seiner Grundsatzrede immer wieder von DER Fachhochschule.

 

m.stefanitsch@bvz.at