Erstellt am 17. November 2010, 00:00

Spaziergänger. MARKUS STEFANITSCH über den zähen Thermen-Verkauf.

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Über den Verkauf der Therme Lutzmannsburg wird schon seit Jahren gemunkelt. Jetzt dürfte es eine erste Einigung geben. Während zuletzt noch von zwei Interessenten die Rede war, wird in Wirtschaftskreisen nur noch ein Favorit gesehen: Und zwar die  Erste-Bank-Tochter, „Immorent“, die wiederum das gesamte Projekt für die irische Investorengruppe „Harte Holding“ finanzieren soll. Bei der Harte Holding handelt es sich um jene Gruppe, die bereits das gesamte Sportareal in Ritzing gekauft hat und in dem Gebiet ein großes Hotel samt Golfplätzen plant.

Mit dem Verkauf der Therme soll auch ein Teil der übrig gebliebenen Schulden aus dem Bereich der Therme Stegersbach minimiert werden. Einen Führungswechsel wird es demnächst auch im Sportbereich des Landes geben.

Der Geschäftsführer der „Sport & Event Burgenland GmbH“, Richard Dvorak, wird mit Ende Jänner 2011 einvernehmlich in die Privatwirtschaft wechseln. Dvorak war vor seiner Funktion im Büro von Landeshauptmann Hans Niessl für die Sportagenden zuständig, ehe er die Geschäftsführung der 2006 neu gegründeten Gesellschaft übernommen hat.

Nachdem in der Vorwoche SPÖ und ÖVP eine grobe Einigung über das kommende Doppelbudget getroffen haben, werden nur noch die Details ausverhandelt. Weit schwieriger wird es für Landeschef Hans Niessl und Vize Franz Steindl da schon Anfang Dezember in Brüssel. Dort geht es um die Förderpolitik nach 2013. Ob das Burgenland deshalb eine Sonderstellung gegenüber allen anderen ehemaligen Ziel-1-Gebieten erhalten wird, darf bezweifelt werden …

m.stefanitsch@bvz.at