Eisenstadt

Erstellt am 19. Oktober 2016, 06:27

von Bernhard Fenz

Einzuhaltende Fristen wären eine gute Basis. Bernhard Fenz über das aktuelle Match zwischen dem SC Eisenstadt und dem Burgenländischen Fußballverband (BFV).

Derzeit rollen die Angriffen des im Sommer abgelehnten SC Eisenstadt Richtung Verband. Speziell der damalige Trainer Peter Herglotz sowie Obmann Hans Kusolits haben sich auf BFV-Geschäftsführer Simon Knöbl eingeschossen. Weil man vom Verband aus dem Klub nach der offiziellen Ablehnung des Antrags falsche Hoffnungen auf eine nachträgliche Aufnahme in den Meisterschaftsbetrieb gemacht habe.

Dort wird genau das Gegenteil behauptet. Es habe aufgrund einer unseriösen Spielerliste und weiterer Mängel den gültigen Beschluss gegeben, ergo folgten danach nur Tipps, um die Wahrscheinlichkeit auf ein neues Verfahren zu erhöhen – weil seitens des SCE mehrmals darum gebeten wurde. Am Ende reichte es nicht. Aussage gegen Aussage. In einem sind sich beide Parteien aber einig. Der eigentliche Antrag, der dem BFV-Vorstand Ende Juni bei der Sitzung für die neue Saison vorlag, war zu mangelhaft.

Gerade für die angestrebte Nachhaltigkeit wirft es kein gutes Licht auf einen Verein, wenn die nötige Frist für seriöse Unterlagen gleich zu Beginn ein Stolperstein wird. So gesehen kann sich der SCE jetzt tatkräftig formieren, um in der neuen Saison rechtzeitig voll da zu sein.