Erstellt am 13. Juli 2016, 06:10

von Bernhard Fenz

Große Gegner, noch weniger Chancen. Bernhard Fenz über die erste Runde im ÖFB-Cup, die für kleine Klubs attraktiv, sportlich aber ungleicher nicht sein kann.

Noch während Fußball-Europa gespannt zur EURO nach Frankreich blickte, standen bereits die ersten Qualifikations-Partien für die europäischen Bewerbe der neuen Saison am Programm. Die Zeit im Sommer ist knapp – so auch bei uns, wenn am Wochenende mit den ÖFB-Cupduellen der Pflichtspiel-Startschuss fällt.

Mittlerweile ist es Usus, dass Österreichs Pokalbewerb noch vor der ersten Runde im Profigeschäft die neue Saison eröffnet. Dafür sind die Bundesligisten von Beginn weg dabei, der Cup wird aufgewertet. Gut so.

Dass die Großen schon jetzt einsteigen,

. Der Verein aus der 2. Liga Süd darf nun gegen Mattersburg ran – ein schöner Besuch und gute Einnahmen locken.

Rein sportlich spielt der große Cup-Saisonauftakt allen Amateurvereinen freilich gar nicht in die Karten. Sie befinden sich am Start der Vorbereitung, ihre ohnehin überlegenen Gegner hingegen sind bereits annähernd auf Betriebstemperatur. In diesem Kontext wird es dann noch schwerer bis unmöglich, eine sportliche Sensation zu schaffen. Dieses verstärkte Ungleichgewicht ist auch der einzige Nachteil des an sich attraktive(re)n Cup-Konstrukts.