Mattersburg

Erstellt am 13. September 2017, 06:18

von Bernhard Fenz

Nur das große Ganze kann funktionieren. Bernhard Fenz über den Status quo beim SV Mattersburg vor den nächsten Spielen nach dem 0:5 gegen die Admira.

Mattersburg konnte dem negativen Trend der letzten Wochen im jüngsten Schlüsselspiel gegen die Admira nicht entgegenwirken. Stattdessen hat das 0:5-Heimdebakel schonungslos aufgezeigt, welche bittere Mixtur Fehler in der Defensive und fehlende Konsequenz in der Offensive ergeben können.

Glück oder Pech hat in diesem Wechselspiel argumentativ keinen Platz. Fakt ist, dass der SVM nach dem tollen Frühjahr derzeit mehr schlecht als recht durch die Bundesliga holpert. Fakt ist mittlerweile auch, dass die Burgenländer die Euphorie des geschafften Klassenerhalts nicht in die neue Saison mitnehmen konnten. Auch wenn das nach dem 2:2 in Runde eins bei Rapid Wien noch anders wirkte.

Trainer Gerald Baumgartner beschwört nun vor den nächsten schweren Aufgaben daheim gegen Salzburg, auswärts beim LASK und daheim gegen Rapid (dazwischen noch ÖFB-Cup in Parndorf) das Wir-Gefühl. Diese Maßnahme ist nötig und vor allem nachvollziehbar. Denn gegen die Admira wirkte das große Ganze so, als ob derzeit kein einzelner Spieler alleine das Ruder herumreißen kann.