Mattersburg

Erstellt am 31. August 2016, 05:59

von Bernhard Fenz

Qualitätsfrage wird sich beantworten. Bernhard Fenz über die SVM-Zwischenbilanz. War Pech dabei, wird sich das ausgleichen – wenn die Qualität passt.

Gut gespielt, aber nicht voll gepunktet. Die Mattersburger Bilanz nach sechs Runden ist nicht zuletzt aufgrund des vermeidbaren 1:1 am Samstag gegen St. Pölten ausbaufähig. Mattersburg ließ gegen einen defensiven und destruktiven Gegner zu viele Chancen aus und einen sicheren Sieg liegen.

Beispiel Markus Pink: Der Stürmer tauchte zweimal alleine vor dem Tor der Niederösterreicher auf, scheiterte aber sang- und klanglos. In Hochform hätte der 25-Jährige die Gelegenheiten instinktiv verwertet. Pech kam dann auch noch dazu, Stichwort Lattenkopfball von Thorsten Mahrer, oder ein an die Stange gelenkter Kopfball von Thorsten Röcher.

Schon zum Auftakt gegen die Admira war die 0:1-Pleite bitter und vermeidbar. Bei der Wiener Austria sah es mehr als eine Halbzeit lang nach einer Überraschung aus, ehe ein Doppelschlag das SVM-K.o. einläutete. Kurzum: Grün-Weiß brachte bislang durchaus Leistung, schlug daraus aber zu wenig Kapital.

Eine Frage der Qualität? Ja, wenn die Punkte langfristig ausbleiben. Handelt es sich aber lediglich um fehlendes Spielglück, wird sich das in aller Regel ausgleichen und wieder zurückkehren.