Erstellt am 06. Juli 2016, 06:30

von Bernhard Fenz

Wechsel nach unten, der kein Abstieg ist. Bernhard Fenz über die neue Station von Philipp Hosiner in der 2. Deutschen Bundesliga.

Um den ehemaligen österreichischen Torschützenkönig ist es in der vergangenen Saison ruhig geworden. Zu ruhig.

Der Grund: Philipp Hosiner hat sich beim 1. FC Köln nicht im gewünschten Maß durchgesetzt und verbrachte den Großteil der Meisterschaft als Ersatzspieler. Es mag eine dürftige Saison für den 27-jährigen Profi gewesen sein, trotzdem bleibt festzuhalten: Gerade einmal ein Jahr ist es her, dass der Burgenländer nach mehrmonatiger Genesung in Folge einer Nierentumor-Operation wieder fit wurde. Davor stand lange nicht fest, wann und vor allem auf welchem Niveau der Stürmer seine Karriere fortsetzen könne.

Dass Hosiner von der Austria aus über Rennes und nach dem besagten krankheitsbedingten Ausfall dann in Köln landete, war so gesehen ein fantastischer Aufstieg. Jetzt wechselte er in die 2. Deutsche Bundesliga zu Union Berlin – ein Klub, der jede Menge Tradition in sich trägt, über tolle Fans verfügt, in einer Liga tätig ist, deren Attraktivität außer Zweifel steht und der Hosiner fix wieder mit Spielzeit ausstatten wird. So gesehen ist der Gang zu Union Berlin ein absolut sinnvoller Schritt nach vorne.