Erstellt am 05. August 2015, 06:56

von Markus Stefanitsch

Super-Manager und „Überläufer“. Markus Stefanitsch über den heißesten Kandidaten-Tipp für den Super-Manager.

Wer wird Super-Manager? Im BVZ-Sommergespräch (

) hat Landeschef Hans Niessl die Pläne für den Konzern Burgenland näher beschrieben. Demnach soll die bereits bestehende Burgenland Holding zahlreiche operative Aufgaben hinzubekommen. Sozusagen als „Mutter“ über allen Landesfirmen und Beteiligungen. Offen ist noch, inwieweit die KRAGES (Burgenländische Krankenanstalten GesmbH) konkret eingebunden werden soll.

Fakt ist, dass die Holding mit einer Bilanzsumme von 2,2 Milliarden Euro und insgesamt rund 9.000 Mitarbeitern künftig zu den Topunternehmen in Österreich zählen wird. Einige Bundesländer haben schon derartige Firmenstrukturen geschaffen, darunter auch Wien mit der Wien Holding. Bis Ende des Jahres sollte die Burgenland Holding alle Planungen abgeschlossen haben.

Im Herbst soll es auch den angekündigten Super-Manager geben. Hinter den Kulissen fällt derzeit immer öfter der Name Hans Peter Rucker, der derzeit unter anderem Aufsichtsratsvorsitzender der Energie Burgenland ist. Rucker genießt vor allem bei Landeshauptmann Hans Niessl großes Vertrauen.

ÖVP-Kritik an „Wechsler“. Die Wogen nach dem Wechsel von Nationalrat Rouven Ertlschweiger vom Team Stronach zur ÖVP gingen zuletzt in die Höhe. Gegenwind bekam er von der burgenländischen ÖVP. Ertlschweiger selbst war um Beruhigung bemüht und betonte, dass die burgenländische ÖVP bei dem Wechsel nie ein Thema gewesen sei.