Erstellt am 21. Mai 2014, 07:58

von Bernhard Fenz

SV Mattersburg: Schicksal vs. Fakten. Bernhard Fenz über die sportliche Situation des SVM vor der letzten Runde der Ersten Liga.

Die Lage in Mattersburg erinnert schwer an das Vorjahr. Damals wurden die Burgenländer am 36. Spieltag noch eingefangen, verspielten in den letzten beiden Runden einen Fünf-Punkte-Vorsprung und purzelten noch in die Erste Liga.

Diesmal könnte der SVM im Relegationskampf sechs Zähler gegen Parndorf einbüßen – wenn der Bundesliga-Absteiger nach dem 2:4 beim direkten Duell im Zuge der 36. Runde am Freitag in Altach etwa mit zwei Toren Unterschied verlieren und Parndorf gegen Austria Lustenau mit zwei Treffern Differenz gewinnen sollte.

So ähnlich die Ausgangssituation für den SVM der Saison 2012/2013 nun auch sein mag: Eine höhere Fußballmacht hat damit nichts zu tun. Tatsächlich hat sich Mattersburg 2013/2014 einfach zu unkonstant und ohne klare spielerische Linie präsentiert, positive Ausreißer waren zu wenig.

Trotzdem hat Grün-Weiß sein sportliches Glück noch selbst in der Hand. Das muss längst keinen Schönheitspreis erhalten: Laufen bis zum Umfallen, Kämpfen ohne Kompromisse, das Schicksal erzwingen: Nur so kann es klappen. Siehe Parndorf – der Aufsteiger bewies das erst beim 4:2 am vergangenen Dienstag im … Pappelstadion.

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