Erstellt am 28. Januar 2015, 07:04

von Bernhard Fenz

Tüfteln im Jahr 2015, das reinste Vergnügen. Bernhard Fenz über die Mattersburger Vorbereitung, die nicht mehr von sportlichen Existenzsorgen begleitet wird.

In gut vier Wochen beginnt das Frühjahr der Ersten Liga – Zeit genug, um an den nötigen Schrauben zu drehen. Das gilt auch für den SV Mattersburg, der am 27. Februar gegen Hartberg die Jagd auf den um einen Punkt führenden LASK startet.

Das Drehen, das Tüfteln, die Arbeit im Detail, das alles hat freilich nichts mit der allgemeinen Stimmungslage zu tun. Die ist gut, oder eben nicht. Im Fall des SVM Ersteres, verantwortlich dafür war für den Bundesliga-Absteiger 2013 nach einer extrem zähen Konsolidierungs-Saison der tolle Herbst 2014.

Noch im Vorjahr war nach außen hin unsicher, wie die Scherben des Abstiegs wieder zusammengefügt würden. Jetzt ist es klar: Der SV Mattersburg peilt den Wiederaufstieg an und hat so viel Substanz, diesen auch im Falle eines verpassten Titels in der neuen Saison zu holen.

So gesehen muss es im Vergleich zum Vorjahr für die Mannschaft heuer das reinste Vergnügen sein, am Feinschliff für die verbleibenden 16 Runden zu tüfteln.