Erstellt am 04. März 2015, 07:00

von Markus Stefanitsch

Über Flüchtlingsquote und Landidylle. Markus Stefanitsch über Flüchtlingshilfe von oben und Burgenlands „Sieg über Kitz“.

Flüchtlinge: Quote bald erfüllt. Burgenland hinkt in der Asylfrage weiter knapp, aber doch, hinterher. Obwohl in dieser Woche Beherbergungsmöglichkeiten geschaffen werden (siehe  Artikel auf Seite 2 der dieswöchigen BVZ ), fehlen noch rund 50 Flüchtlingsplätze auf die vereinbarte Zahl mit dem Innenministerium.

Das soll sich aber bald ändern: Denn jetzt soll das Land sprichwörtlich mittels „Hilfe von oben“ auf die nötige Zahl von 1.100 Plätzen kommen.

Wie zu hören ist, bastelt man an einer Lösung mit den Pfarren im Burgenland, wo künftig in verschiedenen Gemeinden jeweils kleinere Gruppen von Flüchtlingen untergebracht werden sollen. Die konkrete Entscheidung darüber soll in den kommenden Wochen fallen.

Landidylle statt „Alpenglamour“.  Ein Artikel der deutschen Zeitung „FAZ“ machte übers Wochenende die Runde in diversen Internetforen: Mit dem Titel „Statt Kitzbühel lieber Burgenland“ wurde über die teils überteuerten Immobilienpreise im „Monaco des Winters“ gelästert.

Sinngemäß solle man sich künftig lieber anstelle eines Domizils in Kitzbühel ein Haus im Burgenland kaufen, wo es auch schön ist und bei Weitem nicht so teuer. So ändern sich die Zeiten: Vor knapp zehn Jahren sorgte eine Tiroler Landesrätin für Wirbel, als sie Burgenlands Häuser als „maximal bessere Garçonnieren“ abschasselte.