Erstellt am 07. Mai 2014, 08:00

von Bernhard Fenz

Und dann geht es um Spielstärke. Bernhard Fenz über den SV Mattersburg und den Auftrag, sobald der Klassenerhalt fixiert ist.

Drei Runden vor Schluss steht der SV Mattersburg nach dem 2:1 bei der Vienna, einem 0:0 in Hartberg und dem 3:2 gegen St. Pölten fast genauso gesichert da, wie vor einem Jahr in der Tipp3 Bundesliga. Damals waren es zwei Spieltage vor dem Ende nach einem 2:0 gegen den WAC, einem 1:1 in Ried und einem 2:0 gegen Rapid fünf Zähler vor der Konkurrenz. Der traurige Rest ist bekannt.

Diesmal soll ein ähnlich gravierendes Malheur nicht mehr passieren. Grün-Weiß hat wieder alle Chancen in der eigenen Hand, zudem belegen sieben ungeschlagene Spiele in Folge und 13 Punkte Kontinuität. Das ist ein Anfang.

Spätestens sobald dem SVM der Ligaerhalt auch theoretisch nicht mehr zu nehmen ist, könnte die Entwicklung wieder in die schon vor Saisonbeginn angepeilte Richtung gedreht werden. Da wollte man vorne mitspielen. Ganz ohne am Transfermarkt auf der Suche nach dem einen oder anderen Qualitäts-Kicker fündig zu werden, wird das freilich nur schwer möglich sein. Denn von einem echten Titelanwärter, der auch spielstark und dominant auftritt, ist Mattersburg zu weit entfernt.