Erstellt am 11. September 2013, 00:00

Und täglich grüßt nun das Murmeltier. Bernhard Fenz über den nächsten Fußball-Höhepunkt und die erneute Gefahr einer viel zu großen Erwartungshaltung. KOMMENTARFußball ist viel zu schnelllebig, als dass die 0:3-Pleite in Deutschland Fußball-Österreich noch interessieren würde.

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Fußball ist viel zu schnelllebig, als dass die 0:3-Pleite in Deutschland Fußball-Österreich noch interessieren würde. Der kompakte Spielplan in der WM-Quali, die Meisterschaft am Wochenende und die nahenden internationalen UEFA-Bewerbe lassen offene Wunden schnell heilen. Rasch ist vergessen, wie deutlich die 0:3-Klatsche am Freitagabend gegen die aktuelle Nummer zwei der Welt war – und wie mancherorts teils übertriebene Erwartungshaltung mit der Realität zusammenkrachte. Längst stehen wieder die nächsten Highlights im Fokus.

Die Champions League zum Beispiel. In einer Woche empfängt die Austria den FC Porto zum ersten Gruppenspiel. Auch dort kann sich die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit zeigen. Zugegeben: Wer wünscht sich nicht einen Doppelpack von Stürmer Philipp Hosiner und eine Sensation? So ein Szenario zu erwarten oder vielleicht sogar einzufordern, grenzt aber an Größenwahn.