Erstellt am 14. Mai 2014, 07:54

von Bernhard Fenz

Unfreiwillig, aber zukunftsweisend. Bernhard Fenz über das Pokalfinalturnier im Burgenland, das plötzlich sportlich brisanter wird.

Zugegeben: Wirklich gelungen war es nicht, dass den Vertretern des Ende Mai stattfindenden BFV-Raiffeisen-Cup-Finalturniers im Vorfeld (so wie im letzten Jahr) ein fixer Platz für den ÖFB-Samsung-Cup 2014/2015 zugesichert worden war.

Diesmal musste man seitens des Fußballverbands aber zurückrudern. Denn für die aktuelle Ausgangslage hat sich herausgestellt, dass die Bestimmungen falsch interpretiert wurden und im Fall eines burgenländischen Bundesliga-Relegations-Abstiegs einer der vier Startplätze des Landesverbands für besagten Klub verwendet werden müsste. Also wären dann im Fall der Fälle plötzlich nur drei der vier BFV-Cup-Finalisten im ÖFB-Cup-Rennen.

So bitter diese Wende für die aktuellen Teilnehmer sein mag: Das Finalturnier erfährt eine deutliche sportliche Aufwertung. Plötzlich ist es nicht mehr egal, wer Dritter oder Vierter wird. Plötzlich geht es nicht mehr nur um das (BFV-Cup-)Prestige. Es geht um die ÖFB-Cup-Teilnahme und mit ihr um einen möglichen Kracher als Gegner. Die fixe Österreich-Qualifikation als Ziel hier, der Burgenland-Pokal da – dieser eher unfreiwillige Mix könnte für ein würdiges Abschluss-Highlight zukunftsweisend sein.