Erstellt am 29. Oktober 2014, 06:41

von Bernhard Fenz

Wenn im Ländle etwas möglich ist. Bernhard Fenz über den Achtelfinal-Antritt des SV Mattersburg in Altach.

Am 29. Oktober 2013 schied der SV Mattersburg im ÖFB-Samsung-Cup-Achtelfinale bei Ostligist Amstetten mit 0:2 aus. Damals hätte der Pokalbewerb dem zweifachen Finalisten helfen können, um abseits des Liga-Trotts neue Positiv-Impulse zu erhaschen. Mit 16 Punkten Rückstand auf den damaligen Leader Altach war das Projekt „sofortiger Wiederaufstieg“ für den Bundesliga-Absteiger längst abgehakt, dafür begann langsam der Kampf um den Klassenerhalt.

Am 29. Oktober 2014, also auf den Tag genau ein Jahr danach, tritt der SVM wieder im ÖFB-Cup-Achtelfinale an – beim SCR Altach, dem Erste-Liga-Meister der Vorsaison und Aufsteiger.

Anders als 2013 ist von nötiger Liga-Trott-Abwechslung diesmal keine Spur. Mattersburg darf sich als Titelanwärter bei einem höhergestellten Klub versuchen. Zwanglos, drucklos, aber längst nicht mehr lustlos und verunsichert – gute Voraussetzungen für eine Überraschung.