Erstellt am 08. August 2012, 00:00

Wenn Patzer keine Flecken machen. BERNHARD FENZ über die Mattersburger Entwicklung zu einer mittlerweile gestandenen Bundesliga-Truppe.

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Zwei von drei Spielen hat der SV Mattersburg in der noch jungen Bundesliga-Saison für sich entschieden. Dieser Arbeitsnachweis deutet zwar noch nicht zwingend darauf hin, dass sich Grün-Weiß auch über einen längeren Zeitraum hinweg tatsächlich vorne behaupten kann, die Entwicklungskurve erlaubt aber eine zuversichtliche Prognose – nicht nur aufgrund der nackten Zahlen.

Reiner Zufall, dass in der letzten Saison so wie auch diesmal die ersten drei Gegner Wiener Neustadt, Salzburg und Sturm Graz hießen. 2012 holte der SVM sechs Punkte, im Vorjahr waren es deren zwei. Die Burgenländer sind sicher nicht dreimal so gut wie 2011, das wäre ein oberflächlicher Trugschluss. Ohne Zweifel wirkt die Mannschaft aber mittlerweile so stark und gefestigt, dass weder völlig unnötige Individual-Fehler (wie beim 0:1 gegen Sturm Graz) noch eine magere erste Hälfte einem Punktegewinn im Weg stehen. Patzer und Schwankungen bringen Mattersburg nicht mehr nachhaltig aus dem Konzept – ein offensichtliches Qualitätsmerkmal, aufgrund dessen sich die Burgenländer als gestandene Bundesliga-Truppe weiter etablieren könnten.

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