Erstellt am 10. Oktober 2012, 00:00

Wer Anspruch hat, muss gewinnen. Bernhard Fenz über zwei bevorstehende Aufgaben in der WM-Qualifikation gegen Kasachstan. KOMMENTARFreitag auswärts, Dienstag daheim, beide Male gegen Kasachstan, 147.

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der FIFA-Weltrangliste: Unter diesem Aspekt gleichen „Sechs Punkte sind Pflicht“-Sager keinen zweckoptimistischen Phrasendreschereien. Noch dazu, wo sich Rot-Weiß-Rot (aktuell auf Weltranglistenplatz 59 stehend) derzeit an die höher stehenden Länder heranpirscht. Heraus kam zuletzt ein beachtliches 1:2 gegen ein Weltklasse-Team wie Deutschland, ohne dass freilich Zählbares für die Tabelle abfiel. Das gilt es nun aufzuholen – gegen eine Mannschaft, die etwa EM-Teilnehmer Irland zum Auftakt der WM-Quali an den Rand einer Niederlage brachte und nur knapp durch zwei späte Gegentreffer 1:2 unterlegen war.

Ganz so einfach ist es also nicht. Ein Antritt bei einem vermeintlich kleinen Fußball-Land kann sich statt einer g’mahten Wies’n längst als Partie auf Messers Schneide herauskristallisieren – ganz gleich, ob aufgrund gestiegener Niveau-Dichte, Zeitverschiebung (im Fall von Kasachstan vier Stunden) oder Kunstrasen. Doch auch wenn die Ergebnisse in den Qualifikationsbewerben mittlerweile oft knapp ausfallen: Wenn es um die Plätze für die WM-Tickets geht, setzt sich immer noch die nötige Qualität durch. So gesehen muss auch Österreich gewinnen, will man am Weg nach Brasilien 2014 eine ernsthafte Rolle spielen.

 

ta.zvb@znef.b