Erstellt am 20. April 2011, 00:00

Wer brav ist, darf auch Glück haben. BERNHARD FENZ über die tollen neuen Voraussetzungen für den SVM im Abstiegskampf.

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Kapfenberg und Mattersburg sorgten am Wochenende mit ihren Erfolgen in Linz und Wien Favoriten dafür, dass die Lage vor dem Duell des SVM gegen den LASK am Tabellenende stabil geblieben ist.

Mehr noch: Die Burgenländer haben am Samstag plötzlich sogar den ersten Matchball, winken doch (bei einem klar besseren Torverhältnis) vor den letzten sechs Runden gleich zwölf Punkte Vorsprung. Und das in einer Saison, in der Mattersburg bereits zur Genüge mit diversen Entscheidungen oder unglücklichen Spielverläufen haderte und für viele lange Zeit so gut wie weg vom Fenster war. Läuft in den kommenden Runden aber nicht alles verkehrt, wird der SVM dem Abstiegsgespenst entwischen.

Dass sich Grün-Weiß stets im Rahmen der Möglichkeiten bewegt und so resistent vor existenziellen Krisen ist, mag die eine Komponente sein. Die andere: Scheinbar gibt es mit dem LASK diesmal, so wie auch in der jüngeren Vergangenheit (Austria Kärnten, Altach), wieder eine Bundesliga-Truppe, die schwächer ist. Das ist im Sinne der Kontinuität offensichtlich auch das Mattersburger Glück des Tüchtigen.

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