Erstellt am 06. Juli 2011, 00:00

Wer kann über den Tellerrand blicken?. BERNHARD FENZ über das Problem U20-WM – dann nämlich, wenn sich die Klubs gegen Freigaben sträuben.

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Ob Teamchef Andi Heraf Ende Juli mit der besten U20 die WM in Kolumbien in Angriff nehmen kann, steht noch nicht fest. Das hängt davon ab, ob auch alle Klubs grünes Licht geben und ihre Talente für das Nachwuchs-Großereignis abstellen. Aus Sicht der Vereine mag es einleuchten, dass sie als Arbeitgeber egoistisch denken. Wer muss etwaige Verletzungen der Spieler ausbaden? Was hilft die U20-WM, wenn der jeweilige Kicker eigentlich daheim gebraucht wird?

Alles gut und schön. Andererseits würde ein Blick über den Tellerrand nicht schaden. Die Klubs tragen mit der Freigabe ja nicht nur zum Image von Fußball-Österreich bei (Wer erinnert sich nicht gerne an die U20-WM 2007 in Kanada?), sondern ermöglichen vor allem ihren eigenen Jungprofis ein ganz besonderes und vielleicht sogar einmaliges Erlebnis. Solche Gedankengänge können unterm Strich auch einen guten Arbeitgeber ausmachen.

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