Erstellt am 16. Oktober 2014, 07:00

von Bernhard Fenz

Würdiger Rahmen für würdige Kulisse. Bernhard Fenz über den Erste-Liga-Schlager am Freitag im Pappelstadion zwischen dem SV Mattersburg und dem LASK.

Fußball-Österreich durchlebt aktuell eine beflügelte Zeit. Die Führung in der EM-Qualifikation nach drei Spieltagen sowie eine

hinterließen Spuren, schlug doch das launische, rot-weiß-rote Stimmungs-(Fan-)Barometer, bis zur nächsten Aufgabe am 15. November gegen Russland deutlich auf die Sonnenseite um. Dazwischen ist hierzulande wieder heimische Meisterschafts-Kost angesagt.

Langweilig? Keinesfalls, der Erste-Liga-Schlager am Freitag zwischen Mattersburg und dem LASK schlägt aus burgenländischer Sicht alles, was in letzter Zeit im Pappelstadion zu sehen war.

Wer es schon vergessen haben sollte:

In der vergangenen Saison ging es nach dem Abstieg aus dem Fußball-Oberhaus durch die Bank darum, der totalen sportlichen grün-weißen Perspektivlosigkeit entgegenzutreten und wieder halbwegs auf die Beine zu kommen.

Jetzt wird dagegen ein Aufstiegskampf bestritten. Der SV Mattersburg kämpft Seite an Seite mit dem punktegleichen LASK um den Titel in der Sky Go Ersten Liga. 23 Runden vor Schluss steht zwar noch lange kein Meister fest, der Hit gegen den Linzer Traditionsklub ist aber endlich wieder ein würdiger Rahmen – der sich auch endlich wieder einmal Massenbesuch im Stadion verdient hat.