Erstellt am 21. Januar 2015, 07:24

von Bernhard Fenz

Zentrale Schaltstelle wäre logische Folge. Bernhard Fenz über den angedachten Wechsel des BFV ins VIVA und die Umsetzung eines landesweiten Sportzentrums.

„Ball möglichst flach halten“, lautet die aktuelle Devise, wenn es um Fragen rund um das VIVA Landessportzentrum und den Burgenländischen Fußballverband (BFV) geht. Kein Wunder: Noch ist eine angedachte Übersiedelung des größten Sport-Fachverbands, wie alle Seiten betonen, zu vage, um Details öffentlich breitzutreten. Noch geht es darum, die Machbarkeit dieses Projekts zu prüfen.



Gleichzeitig sind die Überlegungen aber so weit fortgeschritten, dass das Thema definitiv mehr als nur ein loses Hirngespinst ist. Warum sollte es das auch sein? Die Sinnhaftigkeit liegt schließlich klar auf der Hand.

Wo, wenn nicht in einem landesweiten Stützpunkt mit der nötigen Infrastruktur, könnten die Kräfte im Sport am besten gebündelt werden? Der Fußballverband wäre so gesehen nur ein erster Schritt.

Weitere wesentliche Fachverbände oder Burgenlands Dachverbände (ASVÖ, ASKÖ, Sportunion) müssten dann die logische Folge auf dem Weg zu einem echten Sportzentrum und einer Schaltstelle der kurzen Wege sein. Die Idee an sich ist übrigens nicht neu und wurde schon vor Jahren hinter den Kulissen geboren. Neu und für unser Bundesland revolutionär wäre die tatsächliche Umsetzung.